· 

Die Welt ist das, was wir glauben

Stelle dir vor, du gerätst in einen Stau. Wenn du gerade keinen wichtigen Termin hast, kannst du der Sache gelassen entgegenblicken. Wenn allerdings dein Arbeitsplatz, deine Beziehung oder gar ein Leben auf dem Spiel steht, sieht die Sache ganz anders aus. Für den einen kann ein Stau eine Rettung sein, für einen anderen eine völlige Katastrophe.

 

Nach buddhistischer Betrachtung ist jede Situation, jedes Ereignis und jeder Gegenstand zunächst leer. Alles gewinnt durch unsere Betrachtung an Bedeutung. Die Welt ist das, was wir nur meinen, dass sie ist. Unsere Welt ist subjektiv. Uns allen ist klar, dass die Welt weit mehr ist, als wir mit unseren begrenzten Sinnen wahrnehmen können. Die Reichweite und das Wahrnehmungsspektrum unserer Augen, unserer Ohren, unserer Nase, unserer Haut und unserer Zunge sind begrenzt und individuell verschieden. Gleichzeitig filtert unser Gehirn aus der Flut der Informationen und Datenmengen, die uns erreichen, nur das heraus, was uns wichtig erscheint. Die Welt wirkt auf uns ein, und wir empfinden die Wirklichkeit als ein Resultat unserer Erfahrungen der Vergangenheit. Diese Vergangenheit, unsere Gedanken und Gefühle, Lehrmeinungen und Interpretationen formen unsere Welt, aus der Wahrheit wird eine Wirklichkeit - das, was auf uns einwirkt.

 

DU bist heute, wo deine Gedanken dich hingebracht haben, und DU wirst morgen dort sein, wo deine Gedanken dich hinbringen werden. Und nur DU bist für deine Gedanken alleine verantwortlich und nur DU kannst diese Gedanken jederzeit ändern. Sieh es als ein Geschenk!

 

Mit jedem Gedanken und mit jedem Wort kreieren wir unsere Zukunft. Denken wir in Liebe und Mitgefühl, sind wir Mitschöpfer einer harmonischen Zukunft. Gedanken des Zweifels, des Widerwillens und der Verbitterung lassen uns zu Mitschöpfern einer düsteren Zukunft werden. Es bleibt uns überlassen, welche Filme wir geniessen, was wir essen, was wir glauben und wo wir arbeiten.

 

Unbekannt

Kommentar schreiben

Kommentare: 0